Köpfe

Heike Beckmann

Heike gefällt die Herausforderung, eine Lösung für ein Problem zu finden, deshalb hat sie sich
für die Fachrichtung Anwendungsentwicklung entschieden. Sie ist im ersten Lehrjahr als Fachinformatikerin mit der Fachrichtung Anwendungsentwicklung bei der Unternehmensgruppe M. DuMont Schauberg.
(Stand 2. April 2008)

"Fachinformatikerin mit der Fachrichtung Anwendungsentwicklung" -  das klingt kompliziert! Was macht man da genau?
Die Hauptaufgabe eines Fachinformatikers mit Fachrichtung Anwendungsentwicklung besteht darin, Software zu entwickeln oder eingekaufte Software anzupassen. Software sind unter anderem Programme auf dem Computer, die viele Dinge erleichtern und vereinfachen und mittlerweile von
uns alltäglich im privaten und beruflichen Bereich genutzt werden. Die Software, die in unserer Firma entwickelt wird, ist individuelle Software für unsere Mitarbeiter. Dazu kommen die Kunden erst mal mit ihren Wünschen und Anforderungen zu uns, das heißt, sie erklären uns, was sie benötigen und was die Software können muss. Das ist gar nicht so einfach, denn oft denkt der Kunde nicht an alle Funktionen, die er benötigt und die erst später zum Vorschein kommen. Für den Entwickler ist es auf der anderen Seite auch eine Schwierigkeit, genau das zu erkennen, was der Kunde möchte. Hat man die Anforderungen genau erfasst, gibt es verschiedene Mittel sich zu überlegen, wie man diese umsetzen kann. Dabei gibt es ziemlich viele Wege, die man gehen könnte. Hat man einen Weg gefunden, das Problem zu lösen, kann man diese in einer bestimmten Programmiersprache umsetzen. Natürlich sollte am Schluss einer solchen Entwicklung der Kunde genau die Software erhalten, die er angefordert hat.

Wie bist du auf die Idee gekommen, diesen Beruf zu wählen?
In der Schule hatte ich ab der 9. Klasse Informatik als Schulfach. Nach dem Schulwechsel hatte ich auf dem Gymnasium auch Informatik, jedoch wurden die Themen dort etwas anspruchsvoller, und ich habe dort meine ersten Schritte im Programmieren gemacht. Das hat mich von Anfang an sehr interessiert und ich habe mich im Unterricht und auch oftmals nach der Schule sehr dafür engagiert. Es hat mir einfach sehr viel Spaß gemacht, etwas dort umzusetzen und dann im
Ergebnis zu sehen wie es dann funktioniert. Von den Vorüberlegungen bis hin zu einer funktionierenden Problemlösung und dem damit verbundenen Erfolgserlebnis. Außerdem gefällt mir die Herausforderung, eine Lösung für ein Problem zu finden. Mathematik gehörte auch immer zu meinen Lieblingsfächern, dort geht es ja in der Oberstufe auch nur noch um Problemlösungen und
besonders um logisches Denken.

[Quelle Text und Bild: © lizzynet.de]

 

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