Habt ihr Lust, eigene Hardware zu bauen, Spiele zu programmieren oder sogar einen Roboter zu entwickeln – und dafür kostenlos Bauteile zu bekommen? Der internationale Hack Club macht genau das möglich – auch für Jugendliche in Deutschland. Mit dem Hack Club Berlin an der Nelson Mandela School gibt es bereits den ersten deutschen Ableger der US-amerikanischen Non-Profit-Organisation, die weltweit über 70.000 Jugendliche zwischen 13 und 18 Jahren unterstützt.
Deutsche Schüler:innen können an allen Programmen teilnehmen und sich Hardware-Grants von bis zu 400 US-Dollar für eigene Projekte sichern. Im Blueprint-Programm etwa entwickelt ihr Custom-Keyboards, 3D-Drucker oder elektronische Geräte und bekommt die Bauteile bezahlt. Beim Sprig-Programm programmiert ihr eigene Videospiele in JavaScript und erhaltet dafür eine kostenlose Handheld-Konsole. Die Preise werden auch in die EU verschickt – bei einigen Artikeln können Zollgebühren anfallen.
Alle Programme sind vollständig kostenlos. Die Kommunikation läuft auf Englisch über eine aktive Slack-Community mit über 27.000 Mitgliedern aus aller Welt. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich; der Hack Club bietet über 100 kostenlose Workshops und Tutorials für den Einstieg. Die fertigen Projekte müssen als Open-Source veröffentlicht werden, was bedeutet, dass andere davon lernen können.
Der Hack Club wurde 2014 von dem damals 16-jährigen Zach Latta gegründet. Hinter der Organisation stehen bekannte Unterstützer aus der Tech-Branche, darunter GitHub-Mitgründer Tom Preston-Werner. Sie wurde bereits im Forbes 30 Under 30 für Bildung gelistet und im Wall Street Journal vorgestellt. Wer mitmachen möchte, kann sich über apply.hackclub.com anmelden..
Weitere Links:
Offizielle Hack Club Website
Blueprint-Programm (Hardware-Projekte)
Sprig (Spiele programmieren)
OnBoard (eigene Platinen)
Hack Club Berlin
Slack-Community beitreten
Kostenlose Workshops und Tutorials
Wikipedia-Artikel über Hack Club (englisch)




