Mit der senseBox baut ihr euer eigenes Messgerät und programmiert es selbst. Der modulare Baukasten besteht aus einem kleinen Mikrocontroller und mehr als 25 Bauteilen, darunter Sensoren, LEDs und Kabel, mit denen ihr Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Feinstaub, Lärm oder Helligkeit in eurer Umgebung erfasst. Entstanden ist die senseBox an der Universität Münster am Institut für Geoinformatik; heute entwickelt die Reedu GmbH & Co. KG (re:edu) sie weiter, und sie wird an vielen Schulen im MINT-Unterricht eingesetzt.
Programmiert wird die senseBox mit „Blockly für senseBox“, einer grafischen Oberfläche, in der ihr Programme aus einzelnen Blöcken zusammensetzt. Vorkenntnisse braucht ihr dafür nicht, und am Quellcode müsst ihr auch nicht arbeiten. Die Oberfläche läuft frei im Browser, ihr müsst also nichts installieren. Wer tiefer einsteigen möchte, programmiert die senseBox später mit der Arduino-Entwicklungsumgebung.
Zur senseBox gehören kostenlose Materialien: Projekte zum Nachbauen, Unterrichtsideen und ein Online-Buch, das euch Schritt für Schritt durch die ersten Programme führt. Damit startet ihr eigene Umweltmessungen, erfasst zum Beispiel die Feinstaub- oder CO2-Belastung in eurer Stadt und ladet die Daten ins Internet, um sie mit anderen zu vergleichen. So lernt ihr Grundlagen der Informatik wie Algorithmen und Sensorik an echten Fragen aus eurem Alltag.
Hier erhaltet ihr weitere Informationen:
Offizielle senseBox-Website
senseBox:edu-Buch: Erste Schritte und Projekte
Blockly für senseBox: die Programmieroberfläche im Browser
Handreichung für Lehrkräfte (PDF)
senseBox-Tutorials auf YouTube
senseBox auf GitHub (Open Source)
Informatik in Münster an der Universität Münster studieren




